Europa – Jahreskonzert des Musikverein Leutenbach 2018

Den Höhepunkt seines musikalischen Vereinsjahres gestaltete der Musikverein Leutenbach wiederum als Abendkonzert in diesem Jahr unter dem Motto „EUROPA“. Mit einer großen Europa-Flagge und verschiedenen Länderfahnen sowie einer riesigen Bildershow im Bühnenhintergrund, welche die einzelnen Titel optisch in Szene setzte, hatte der Musikverein das passende Ambiente in der Rems-Murr-Halle geschaffen.

 

Einen flotten Auftakt gestaltete die 22-köpfige Jugendkapelle des Musikvereins unter der Leitung von Ramona Rudy. Beim Auftritt der Jugendlichen durften die Spanish Nights ebenso wenig fehlen, wie ein Medley der Band Coldplay oder das Stück Handclap, bei dem das Publikum zum Mitklatschen animiert wurde. Dabei war bei mehreren Soli verschiedener Register die große Begeisterung und Spielfreudigkeit der Nachwuchsmusiker zu spüren. Klar, dass die Jugendkapelle erst mit einer Zugabe die Bühne verlassen durfte. Dem Wunsch des Publikums kam die Jugendkapelle mit einem ABBA-Medley gerne nach.

 

Den zweiten Teil übernahm das Orchester des Musikvereins unter der erstmaligen Leitung von Luis Oesterle, der für den am Vortag erkrankten Dirigenten Kurt-Jürgen Janot kurzfristig eingesprungen war. Eröffnet wurde dieser Teil mottogerecht mit der Eurovisionsmelodie. Mit Titeln wie dem „Spanischen Zigeunertanz“, „Miss Marple“ und dem Originalwerk „The Glacier Express“ steuerte Luis Oesterle den Musikverein musikalisch durch verschiedene Länder Europas. Mit dem Einzugsmarsch aus „Der Zigeunerbaron“ begann das Orchester den zweiten Konzertteil.

 

Einen deutlichen Kontrast hierzu gab es durch eine kleine Gruppe des Orchesters, die mit dem Titelsong des französischen Kinofilms „Les Choristes“ (Die Kinder des Monsieur Mathieu) sanfte Töne anschlug. Den deutschen Part des Konzertes bildete das Originalwerk „Die Hindenburg“, welche die Fahrt und den tragischen Absturz des deutschen Luftschiffs im Jahre 1937 eindrucksvoll beschrieb. Eigens hierfür musste aus dem Publikum ein neuer Dirigent gesucht werden, nachdem Luis Oesterle bei diesem Stück mit seiner Klarinette einen kleinen Solopart zu übernehmen hatte. Natürlich war es abgesprochen, dass sich mit Klaus Lackner ein weiterer, erfahrener Dirigent melden sollte. Obwohl erst am Vortag mit der Partitur konfrontiert, lenkte er das Orchester souverän durch das mit zahlreichen Tempowechseln geprägte Werk.

 

Den Höhe- und Schlusspunkt des Konzertes bildete der ungarische „Csárdás“ bei dem Klarinettist Luis Oesterle ein weiteres Male als Solist glänzte und das Orchester nochmals durch Klaus Lackner geleitet wurde. Dass der Musikverein den Geschmack des Publikums getroffen hatte, zeigte der Wunsch nach einer Zugabe. Diese wurde mit dem Stück „Highland Cathedral“, zu dem sich die Jugendkapelle zusätzlich auf der Bühne einfand, erfüllt. Informationen zu den einzelnen Musikstücken gab´s zwischendurch auf launige Art und Weise durch Conférencier Bernd Pfau.

Im Rahmen des Konzertes wurden Klarinettistin Nadine Kern, Querflötistin Caroline Knöpfle und Tenorhornist Michael Knöpfle für 10-jährige aktive Tätigkeit, Tenorhornistin Martina Klink für 30-jährige aktive Vereinszugehörigkeit und Saxofonist Peter Weick für 40-jähriges aktives Musizieren vom Vertreter des Blasmusikverbandes Rems-Murr Jörg Schaal ausgezeichnet.

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