Crime-Time in Leutenbach

Unter dem Motto „Crime-Time“ verwandelte das 60-köpfige Verbandsorchester des Blasmusikverbandes Rems-Murr auf Einladung des Musikvereins Leutenbach die Rems-Murr-Halle in eine akustische Krimiszenerie. Grundlage des außergewöhnlichen Konzertprogramms war die Vorlage eines eigens für dieses Konzert geschriebenen Krimis des bekannten Autors Klaus Wanninger, bekannt auch durch seine Schwaben-Krimis. Geleitet von den Verbandsdirigenten Volker Eissele und Peter Schäfer spannte das in allen Registern bestens besetzte Orchester klanggewaltig einen Bogen über die Welt der Krimis vom unverkennbaren James Bond-Sound über eine musikalische Hommage an Miss Marple und Melodien aus den Filmen von Agatha Christie bis hin zur markanten Titelmelodie aus dem Filmklassiker „Der dritte Mann“ mit dem unverkennbaren Zithersound. Natürlich durfte an einem Sonntagabend auch das markante Intro des Tatorts nicht fehlen. Nach der Auflösung des Krimis kam das Orchester mit dem „Kriminaltango“ dem Wunsch nach einer Zugabe gerne nach. Für die passende Verbindung zwischen Musik und Handlung sorgten die charmante Moderation von Florian Ladenburger, humorvolle Beiträge einzelner Musikerinnen und Musiker sowie (geplante) Störeinlagen des aufgebrachten Zuhörers Benjamin Holzinger alias Woody, der als Teil des Krimis immer neue Gerüchte im Saal streute.

Der lang anhaltende Applaus zeigte, dass die Verbindung von Blasmusik und Schauspiel gelungen war und dem Publikum einen besonderen Konzertabend bot.